Asset Performance Management – 4 Ziele von APM einfach erklärt

Asset Performance Management

Asset Performance Management, kurz APM, bedeutet ins Deutsche übersetzt „Anlagenleistungsmanagement“. Worum es sich dabei genau handelt und welche Bereiche das moderne APM beeinflussen, erklärt unser Artikel zur Anlagenoptimierung.

Autor: Thomas W. Frick, 28.01.2020, Thema: Asset Performance Management

Was ist Asset Performance Management?

Asset Performance Management ErklärungBeim Asset Performance Management geht es darum, gewisse Maßnahmen zu ergreifen, die zur bestmöglichen Anlagenleistung und -verfügbarkeit führen. Der Begriff gewinnt zunehmend an Popularität – schließlich müssen sich moderne produzierende Unternehmen etwas einfallen lassen, um in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung den Anschluss nicht zu verlieren.  Was bisher, zum Beispiel in Bezug auf die Instandhaltung, üblich war, genügt den wachsenden Anforderungen heute kaum noch. Entsprechend muss Asset Performance Management durchdacht, flexibel und – zum Übel der meisten Anbieter – möglichst kostengünstig sein.

Gelungenes Asset Performance Management führt zu…

  • … höchster Anlagenverfügbarkeit
  • … Nachhaltigkeit in Bezug auf die Erhaltung einer guten Anlagensubstanz
  • … mehr Produktivität und Effektivität
  • … höherer Qualität
  • … sicheren Prozessen
  • … verlässlichen Risikoeinschätzungen

4 Ziele von Asset Performance Management

Ist von Asset Performance Management die Rede, lohnt es sich, die folgenden vier Bereiche, die eng damit verknüpft sind, genauer unter die Lupe zu nehmen:

#1: Optimierung der Instandhaltung

Asset Performance Management BereicheJeder Anlagenbetreiber weiß, wie teuer ein Ausfall ist. Steht die Anlage still, verliert man Geld. Aus diesem Grund fallen Wartung und Instandhaltung besonders große Bedeutungen zu. Es gilt, die Organisation der Instandhaltung sowie die damit verbundenen Prozesse zu optimieren, die Ressourcenbedarfe für geplante Instandhaltungsmaßnahmen vorausschauend zu decken und die reaktive Instandhaltung mitzubedenken.

#2: Digitale Transformation

Indem Instandhaltungsprozesse digitalisiert werden, lassen sich diese effizienter planen und durchführen. Ergänzend bietet sich ein Ausbau der Digitalisierung in Bezug auf das Knowledge Management, also auf die Verwaltung von Prüfplänen, Anleitungen und Co., an.

#3: Reliability Management

Im Bereich Reliability Management wird ganz klar auf eine optimale Anlagenzuverlässigkeit abgezielt. Durch das Einbeziehen von messbaren Werten, meist in Form von KPIs, lässt sich nicht nur Transparenz schaffen. Es können auch Anhaltspunkte in Bezug auf die Optimierung der Produktionsprozesse, die Ausfallsicherheit und Instandhaltungszyklen gewonnen werden.

#4: Predictive Maintenance

Predictive Maintanance ermöglicht eine vorausschauende Instandhaltungsplanung, sodass Ausfallzeiten minimiert werden. In diesem Zusammenhang spielt vor allem das Condition Monitoring eine tragende Rolle, welches sich auf das ständige Erfassen verschiedener Parameter mit Aussagekraft für den Zustand der Anlage stützt. Korrekt und unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten durchgeführt, können diese Maßnahmen die Ausfallzeiten drastisch reduzieren.

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