Interview: Lasertechnik in der Automobilindustrie

Interviewpartner:

TRUMPF GmbH, Andreas Müllegger
Branchenmanagement Automobil

1. Frage: Warum ist der Laser eine Schlüsseltechnologie für die aktuellen und vor allem auch zukünftigen Herausforderungen in der Automobilindustrie?

Andreas Müllegger: Ich werde aufzeigen, warum der Laser eine Schlüsseltechnologie ist für die aktuellen und vor allem auch zukünftigen Herausforderungen in der Automobilindustrie. Sowohl bei elektrisch als auch konventionell angetriebenen Fahrzeugen spielen laserbasierte Prozesse eine zentrale Rolle, etwa um hybride Module für den Karosserieleichtbau mit Funktionsintegration herzustellen. Oder aber auch beim Universalwerkstoff Kupfer, der als hervorragender Stromleiter insbesondere in der E-Mobilität wichtig wird.

Für das Schweißen von hochreflektierenden Materialien wie eben Kupfer hat TRUMPF einen speziellen Laser mit grüner Wellenlänge entwickelt, auf den Herr Andreas Müllegger auf folgender Veranstaltung eingehen wird.

2. Frage: Wo sehen Sie aktuell bei Lasern in der Automobilindustrie die größten Veränderungen und Herausforderungen?

Andreas Müllegger: Der Wandel hin zur Elektromobilität ist in vollem Gange und führt zu massiven Entwicklungs- und Investitionsanstrengungen der OEMs. Es kommen neue Komponenten hinzu wie Batterie, elektrischer Antrieb und Hochleistungselektronik. Bei allen drei Komponenten ist Lasertechnik die Schlüsseltechnologie für eine hocheffiziente Massenproduktion. Eine der Herausforderungen wird sein, bei der Prozessentwicklung und Produktionsstruktur die Weichen so zu stellen, dass sich die große Anzahl an möglichen Antriebsvarianten effizient produzieren lassen.

3. Frage: Welche Anforderungen stellen Sie an moderne Lasersysteme der Zukunft? Gibt es bereits Lösungen oder Lösungsideen?

Andreas Müllegger: Moderne Lasersysteme bestehen aus unterschiedlichen Modulen und stellen ein komplexes Gesamtsystem dar. Integrierte Lösungen aus „einer Hand“ sind die Basis, um flexibel und in kurzer Zeit auf neue Anforderungen eingehen zu können. Die Elektromobilität verbindet alte mit neuen Herausforderungen. Dies erfordert neue Fertigungsverfahren, die etwa mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) möglich werden. KI dürfte unsere Produktions- und Qualitätssicherungsprozesse künftig enorm verbessern.

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