Digitalisierung von Transport und Logistik

Digitalisierung

Transport und Logistik – Digitaler Ausblick in die Zukunft

Die Analysen von Experten in Bezug auf die Zukunft des Straßengüterverkehrs sehen bahnbrechend aus. Digitale Fahr- und Assistenzsysteme sollen vor allem sinkende Betriebskosten mit sich ziehen. Mit dem stufenweisen Wegfall des Fahrers und neuen Geschäftsmodellen durch eine vernetzte und integrierte Logistik-Kette deuten sich ungeahnte Möglichkeiten in der Branche an. Die Thesen zu diesem Thema, der Digitalisierung, sind weitreichend. Man geht davon aus, dass in zehn Jahren, aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung, kein LKW-Fahrer mehr für Langstreckenfahrten benötigt wird. Voraussetzung dafür ist die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Diese müssten sich entsprechend ändern.

Autor: Thomas W. Frick, 17. 04.2018, Thema: Digitalisierung von Transport und Logisik

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Digitalisierung spart Kosten

Erfolg durch DigitalisierungDie Automobilbranche wird von der Vision der vollständig vernetzten Mobilität vor gravierende Umbrüche gestellt. Genauso steht die Zukunft der Logistikbranche durch die Digitalisierung, also dem digitalen LKW, vor Veränderungen. Experten gehen davon aus, dass vor allem durch die Verwendung von Fahr- und Assistenzsystemen und die dadurch entstehende Entlastung des Fahrers Betriebskosten eingespart werden können. Darüber hinaus können variable Kosten wie Kraftstoff oder Wartung ebenso Betriebskosten senken. Fachleute sprechen davon, dass Einsparungen von bis zu fünf Prozent bis 2020 möglich seien. Im Jahr 2025 rechnen Experten bereits damit, dass die vernetzten LKW bis zu 15 Prozent der heutigen Betriebskosten einsparen können. Die Hochrechnungen werden natürlich immer ungenauer, je weiter man in die Zukunft schaut. Daher sind diese Zahlen mit Vorsicht zu betrachten. Trotzdem rechnen Experten mit Einsparmöglichkeiten von bis zu 28 Prozent bis zum Jahr 2030. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg. Lassen wir uns überraschen, was die Digitalisierung mit sich bringt.

 

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Digitalisierung bei LKW

Eine Studie zum Thema „Digitized Trucking“ betrachtet die Logistikbranche in den größten Industrienationen. Hierzu analysierten Experten die treibenden Kräfte im Straßentransportwesen und untersuchten den Einfluss der Digitalisierung auf Hersteller, Fuhrunternehmer und Logistikdienstleister. Das Ergebnis der Studie besagt, dass der Wandel im Transportwesen und der Logistik im Hinblick auf die nächsten zehn Jahre von sechs Innovationen getrieben wird:

  • Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur
  • Kommunikation zwischen den Fahrzeugen selbst
  • Ferndiagnose bei technischen Problemen
  • Autonomes Fahren
  • Integrierte Logistikketten
  • Voll automatisierte Frachtenbörsen

Diese sechs technischen Möglichkeiten werden die Betriebskosten der LKW um einiges senken können, so das Ergebnis der Studie.

 

Digitalisierung – urbane Lieferungen

Digitalisierung für LKW'sIn zehn Jahren könnten LKW bereits Langstrecken von selbst abarbeiten, sofern die regulatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der Mensch kommt nur noch in urbanen Gebieten zum Einsatz oder wenn es zur Auslieferung kommt. Nach Experteneinschätzung wird es weitere fünf Jahre dauern, bis auch der allgemeine Stadtverkehr für die autonom fahrenden LKW geeignet ist. Flottenbetreiber haben darüber hinaus noch eine weitere Möglichkeit Kosten zu sparen. Durch das sogenannte „Platooning“, bei dem die LKW autonom Kolonne fahren, können deutlich Betriebskosten eingespart werden. So kann beispielsweise durch dichtes Auffahren der Luftwiderstand im Konvoi verringert werden, wodurch weniger Kraftstoff verbraucht wird. Durch die Kommunikation der LKW untereinander innerhalb einer Kolonne können Gefahren oder Hindernisse frühzeitig erkannt und an alle Beteiligten weitergeleitet werden. Plötzliches Abbremsen und Beschleunigen kann somit vermieden werden.

 

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Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten innerhalb der Logistik-Kette

Digitalisierung ist gut für den VerkehrDurch die Nutzung längerer Fahrzeuge und den effizienten Einsatz der Trucks kann ein deutlicher Beitrag zur Reduzierung des Verkehrs und der Umweltbelastung geleistet werden und das bei gleichzeitig steigendem Transportvolumen. Gerade durch die verschärften Emissionsregelungen im städtischen Lieferverkehr werden sich mittel- bis langfristig batteriebetriebene oder mit Hybridantrieb ausgestattete Verteilerfahrzeuge für die Auslieferung durchsetzen. LKW-Hersteller und Fuhrparkbetreiber sowie Logistikdienstleister werden erkennen müssen, dass die „Uberization“ der Branche bereits in vollem Gange ist. Auf der einen Seite steht die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells, auf der anderen Seite die Übergangsphase zum autonomen Fahrzeug. Hier ist es besonders wichtig, technisch versiertes Personal mit guten Kenntnissen der Digitalisierung für alle Wertschöpfungsstufen zu haben. Wer jetzt die Entwicklung der digitalen Geschäftsmodelle nicht verschläft, hat gute Chancen, sich einen deutlichen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Die Digitalisierung führt die Fachmessen wieder zusammen

Was vor Jahrzehnten aufgrund der Fokussierung voneinander getrennt wurde (Cebit, CeMAT und Hannover Industriemesse) wird wieder miteinander vereint. Die Schnittmengen der Fachbereiche werden immer größer und verschmelzen durch die Digitalisierung und Zielsetzungen von Industrie 4.0, Logistik 4.0 und Smart Factory Nutzen die die Chance zur Auffrischung an einem sicherlich anstrengend werdenden Messetag und besuchen Sie uns in Halle 16, am Stand E31 . Anders als bei den Hannover Industriemessen zuvor, stellen wir nicht zusätzlich in der Halle des Industrie 4.0 aus. Freuen Sie sich auf individuelle Gespräche, räumlich vom Besuchergang abgetrennt und bei erstklassiger Verköstigung.

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