Die disruptive Innovation – 17 Beispiele der digitalen Disruption

Disruptive Innovation

Die fortschreitende Digitalisierung hat bereits zahlreiche disruptive Innovationen hervorgebracht, denen noch viele weitere folgen werden. Wenn Sie sich für die digitale Disruption interessieren und wissen wollen, was es damit auf sich hat, sollten Sie hier weiterlesen. Nachfolgend widmen wir uns der disruptiven Innovation anhand von 15 Beispielen, die sich bereits durchgesetzt haben oder gerade dabei sind, die betroffenen Branchen maßgeblich zu verändern.

Autor: Thomas W. Frick, 05.11.2019, Thema: Disruptive Innovation

Disruptive Innovation #1: Festnetz versus Mobiltelefone

Disruptive Innovation MobiltelefonVielleicht erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen man die wichtigsten Nummern auswendig kannte und Anrufe verpasste, wenn man nicht Zuhause war. Seit die Mobiltelefone ihren Weg in jede Hand- und Hosentasche gefunden haben, hat das Festnetztelefon an Bedeutung verloren. Heute ist in so manchem Haushalt gar kein Festnetztelefon mehr zu finden.

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Disruptive Innovation #2: Lokale Apotheken versus Versandapotheken

Online Apotheken, wie DocMorris und medpex, laufen örtlichen Apotheken den Rang ab. Anfangs gab es heftigen Gegenwind und die Idee der Online-Bestellungen von Medikamenten wurde belächelt. Die damaligen Visionäre konnten sich jedoch durchsetzen, wenn auch die lokalen Apotheken weiterhin Ihre Stammkundschaft bedienen und wenn es schnell gehen muss, mit Ihren Notfall- und Nachtdiensten zur Verfügung stehen.

Disruptive Innovation #3: Gedruckte Enzyklopädien versus Wikipedia

Gedruckte Enzyklopädien sind eine vom Aussterben bedrohte Art. So wurde 2012 beispielsweise die letzte Printausgabe der bekannten Enzyklopädie Britannica herausgegeben. Anstatt Bücher zu wälzen, nutzen wir heute eben lieber das digitale Blättern, über Wikipedia oder andere digitale Nachschlagwerke.

Disruptive Innovation #4: gedruckte Zeitungen versus Online Magazine

Noch gibt es gedruckte Tageszeitungen und Zeitschriften zu kaufen, doch die Absatzzahlen sind drastisch geschrumpft. Die Klickzahlen steigen dagegen an. Auch in diesem Fall setzen finden langsam eine disruptive Entwicklung statt – jedoch sicherlich über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Disruptive Innovation #5: Einzelhandel versus Amazon

Disruptive Innovation AmazonSocken kauft man im Bekleidungsgeschäft, Duschgel in der Drogerie und Bücher in der Buchhandlung – so war das zumindest früher. Heute kaufen viele Menschen das alles ganz einfach über Amazon aber auch andere Online-Händler. Der Handelsgigant besticht durch sein riesiges Sortiment und kostenfreien Versand für Prime-Kunden. Warum durch die komplette Stadt hetzen, wenn man alles, was man braucht, auch bequem vom Sofa aus bestellen kann? Interessant dabei ist laut Studien der Marktruf. Aufgrund der vergangenen Medienberichtserstattungen hinsichtlich der Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter könnte man von einem schlechten Ruf im Markt ausgehen. Stattdessen wird Amazon vermutlich aufgrund des persönlichen Nutzwertes überaus positiv bewertet. Liegt diese positive Bewertung daran, dass laut Volksmund im Zweifel jedem das eigene Hemd am nächsten ist?

Disruptive Innovation #6: Physische Tonträger versus Musikstreaming-Dienste

Musikstreaming-Dienste, wie Amazon Music Unlimited und Spotify, haben die Branche ganz schön auf den Kopf gestellt. Physische Tonträger, also Kassetten, Platten und CDs, haben ausgedient und nur noch echte Liebhaber greifen von Zeit zu Zeit auf Vinyl zurück. Der Rest streamt die neusten Hits bequem und kostenarm im Abo.

Disruptive Innovation #7: Ipod und MP3-Player versus Walkman und Kassettenrekorder

Die digitale Innovation #6, #7 und #8 weisen auf einen möglichen digitalen Domino-Effekt hin. Zwar handelt es sich beim Auslöser “Musik Hören” um nur ein Konsumentenbedürfnis, allerdings sind davon mehrere Industriezweige betroffen, wobei diese Entwicklung schon bei der Disruption Schallplatte versus Kassette zu beobachten war.

Disruptive Innovation #8: Videorekorder, Videothek und DVD-Player versus Videostreaming-Dienste

Dasselbe gilt für Videostreaming-Dienste, zum Beispiel Amazon Prime Video und Netflix. DVDs werden nach und nach zur Rarität und immer mehr Videotheken müssen schließen. Zudem wirken sich die Dienste auch auf das herkömmliche Fernsehen aus. Viele Menschen sehen sich Filme lieber ohne Werbung und vor allem zu einem beliebigen Zeitpunkt an, als sich nach dem Tagesprogramm zu richten und Serien-Junkies begnügen sich nicht länger damit, eine Folge pro Woche zu sehen.

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Disruptive Innovation #9: Privat- und Ferienwohnungen (Airbbnb) versus Hotels

Airbnb ist ein echtes Ärgernis für Hotels. Über den Anbieter können Privatpersonen Unterkünfte anbieten, was mittlerweile im großen Stil und fast überall auf der Welt geschieht. Wer auf das Frühstücksbuffet und die angewärmten Handtücher von Hotels verzichten kann, hat über Airbnb die Möglichkeit, eine günstige Bleibe zu finden.

Disruptive Innovation #10: persönliche Hotelbuchung versus Internetbuchung

Land auf – Land ab und international hat es die Plattform Booking geschafft, einen signifikanten Buchungsanteil der Hotels zu erobern. Ein Hotelier schilderte seine Entscheidung bei der Unternehmensnachfolge folgendermaßen: “Ich war der jüngste Hotelier in unserem Skiort, Booking habe ich sofort als Wettbewerbsvorteil für unser Haus erkannt, da die anderen nur darüber schimpften und nicht mitmachen wollten. Diesen Wettbewerbsvorteil konnte ich für die Weiterführung des Familienbetriebes nutzen und jetzt müssen die anderen Hotels sich aufgrund der Marktdominanz der Plattform öffnen.”

Disruptive Innovation #11: klassische Bezahlmöglichkeiten versus PayPal

PayPal ist die wohl beliebteste Zahlungsweise unserer Zeit. Was Transaktionen betrifft, haben Banken für viele Menschen bereits ausgedient. Die Entstehungsgeschichte aus dem Ebay-Trend resultierend gehört längst der Vergangenheit an. So weiß auch dieser early adopter dass Stillstand dem Rückschritt gleichzusetzen ist und überzeugt z. B. durch die Möglichkeit mittels App digital und sofort Geld weiterzuleiten (beispielsweise um den Freund etwas zu leihen und seinen Kindern Taschengeld digital zu geben)

Disruptive Innovation #12: Taxis versus Uber

Disruptive Innovation UberUber ist für die Taxibranche, was Airbnb für die Hotelerie ist. Über App können sich Privatpersonen als Fahrer listen lassen und einen Fahrservice anbieten. Die Fahrt kostet den Kunden deutlich weniger, als die Beförderung im herkömmlichen Taxi. Immer wieder wehren sich Verbände der Taxibranche und ziehen sogar gegen Uber vor Gericht. Bislang hatte dies allerdings keine nennenswerten Konsequenzen für Uber zur Folge.

Disruptive Innovation #13: Selbstfahren versus Autonome Fahrzeuge

Das autonome Fahren steckt noch mitten in der Entwicklung, doch die ersten autonomen Fahrzeuge rollen bereits über Teststrecken und verrichten ihre Dienste. Auf lange Sicht bedrohen sie somit nicht nur die Jobs von Taxi- und LKW-Fahrern, sondern könnten auch Fahrschulen obsolet machen.

Disruptive Innovation #14: klassische Transportwege versus Drohnen

Drohnen verrichten schon heute so manche Arbeit, wobei sich die Palette an Einsatzgebieten stetig erweitert. Moderne Drohnen besprühen beispielsweise Felder, bemalen Wände und transportieren Waren.

Disruptive Innovation #15: Präsenzweiterbildung versus Fern- und Onlineschulen

Das Angebot an Studiengängen, Aus- und Weiterbildungen, die, gegebenenfalls ergänzt durch Präsenzseminare, online absolviert werden können, wächst und wird zunehmend besser angenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Lernende lernt in seinem Tempo, kann die Lernzeiten an seinen Alltag anpassen und muss keine Fahrzeiten zur Schule in Kauf nehmen.

Disruptive Innovation #16: Persönlicher Service versus Roboter-Service

Die Diskussion darüber, welche Aufgaben Roboter in Zukunft übernehmen werden, ist aktuell und hitzig. Großes Potenzial sehen Experten zum Beispiel in der Pflege. Moderne Roboter bringen aber nicht nur das Essen zum Patienten, sondern bedienen auch Kunden in örtlichen Geschäften und ersetzen dort das Sicherheitspersonal.

Disruptive Innovation #17: 3D-Druck

3D-Drucker werden künftig dafür sorgen, dass Kleinteile nicht mehr bestellt, sondern direkt im Haus hergestellt werden. Die Möglichkeiten scheinen auf lange Sicht schier unendlich zu sein. Immerhin wurden auch schon Betonteile für den Hausbau von 3D-Druckern produziert.

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